Stuttgart, 08.03.2018. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Lars Patrick Berg, hat Innenminister Thomas Strobl zu einer Prüfung der Frage aufgefordert, warum der Beinahe-Mörder von Laupheim, Abd W., nicht längst in sein Heimatland Libyen abgeschoben wurde. Hintergrund ist dessen Einordnung als islamistischer Gefährder durch die Behörden.

“Inzwischen erfährt der interessierte Bürger schon beinahe regelmäßig sozusagen nebenbei, dass in anderem Zusammenhang auffällig werdende Straftäter den Behörden bereits länger als islamistische Gefährder bekannt sind”, kommentiert Berg Berichte der “Bild”-Zeitung und der Deutschen Presse-Agentur, wonach Abd W. dem Landeskriminalamt (LKA) sowie dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) schon bekannt gewesen sei, bevor er mutmaßlich mit einer weiteren Person seine Schwester Alaa W. in Laupheim mit einem Messer niederstach. “Ich fordere Innenminister Thomas Strobl daher zu einer gründlichen Prüfung der Frage auf, warum Abd W. nicht bereits in der Vergangenheit abgeschoben wurde”, so Berg weiter. Wer Gefährder wider besseren Wissens im Land behalte, der riskiere weitere Terroranschläge auf deutschem Boden und sei mitverantwortlich dafür, wenn es dadurch erneut zum Tod Unschuldiger komme.