Die jüngsten Enthüllungen der “Stuttgarter Nachrichten” und des ZDF-Magazins “Frontal 21” über die Finanzierung der Rockergruppe “Osmanen Germania” durch einen türkischen AKP-Abgeordneten alarmieren den innenpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, Lars Patrick Berg. Er fordert ein rigoroses Durchgreifen der Landesregierung.
“Dass Deutschland mit seiner großen Zahl an türkischen Einwanderern schon länger im Fokus einer aggressiven türkischen Außenpolitik steht, ist bekannt. Mit welcher Dreistigkeit der türkische Staat dabei in diesem Fall vorgeht, ist allerdings trotzdem bemerkenswert”, kommentiert Berg die gestrigen Medienberichte.

“Dass türkische AKP-Abgeordnete direkt kriminelle Rockergruppen in Deutschland finanzieren und diese sich über dieses Geld mit Waffen versorgen, ist ein ausgewachsener Skandal. Und dass sich daran Funktionäre der türkischen Lobby-Organisation UETD beteiligen, rundet das erschreckende Bild der unverblümten Einflussnahme bis hinein in die kriminelle Szene ab.” Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg fordert daher mit Nachdruck eine Null-Toleranz-Politik von der grün-schwarzen Landesregierung: “Ich fordere Innenminister Strobl dazu auf, alle Möglichkeiten einer Abschiebung der an diesem Skandal beteiligten Personen zu überprüfen. Dabei darf auch vor dem früheren Mannheimer UETD-Vorsitzenden Yilmaz Ilkay Arin nicht Halt gemacht werden, der laut eigener Aussage in abgehörten Telefonaten mit seinem Munitionslager prahlte. Und für den AKP-Abgeordneten Metin Külünk ist dringend die Möglichkeit eines Einreiseverbots in Erwägung zu ziehen.”