Tuttlingen, 29.11.2017. Auf einer Facebook-Seite machen SPDler und Linksradikale Druck auf die lokale Presse, weil diese ihnen nicht negativ genug über den Wahlkreisabgeordneten der AfD berichtet. Die „Unbunten“ wollen lieber eine Schweigespirale statt neutraler Berichterstattung sehen. AfD-Abgeordneter Lars Patrick Berg äußert zu den Vorgängen auf der Facebook-Seite „Tuttlingen ist bunt“:

„Tuttlingen ist bunt, aber nur solange der Gränzbote schreibt, was in das enge Weltbild der dortigen Tonangeber passt. Was nicht links ist, ist nicht in Ordnung. So einfach ist die Welt für die dortigen Akteure, einer Truppe aus vom Verfassungsschutz beobachteten Linksextremisten und SPDlern, die Angst haben, bei der nächsten Bundestagswahl hinter die AfD zurückzufallen. Weil ihnen demokratischer Wettbewerb außerhalb des links-linken Diskurses ein Dorn im Auge ist, soll die Berichterstattung über andere eingeschränkt und deren Meinungsäußerung gleich ganz unterjocht werden. Mit den Vertretern der lokalen SPD ist es damit weit bergab gegangen!“

Dass man es bei der SPD mit dem gegebenen Wort und der Wahrheitsliebe nicht allzu ernst meine, hätten die letzten Jahre oft genug gezeigt. Erinnert sei an das „Nein“ zur Mehrwertsteuererhöhung 2005, welches nach der Bundestagswahl vergessen war oder auch an die Absage zur neuerlichen „Großen Koalition“ am 24. September 2017 – auch diese Absage wanke nun.

Lars Patrick Berg verweist auf eine eigens geführte Statistik, in welcher der Mitbewerber Guido Wolf (CDU) in der Berichterstattung des Gränzboten seit März 2017 an die 300 mal vorkommt, er selbst hingegen nur rund zwei Dutzend mal.

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Hinweis: Dabei ist unter anderem das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, welches vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Unter dem Deckmantel Rassismus zu bekämpfen, sollen nichtlinke Meinungen unterdrückt werden. Dabei ist für die sogenannten Aktivisten auch Gewalt ein Mittel zum Ziel.